CDU besuchte Grundschulen im Alten Testament und in Stockum und Endorf: Standorte sollen erhalten bleiben
Dienstag, den 23. November 2010 um 18:22 Uhr
Die CDU besuchte jetzt die Schulstandorte im Alten Testament, also in Westenfeld und Hellefeld, sowie in Stockum und Endorf. Die vier Grundschulstandorte waren in der Vergangenheit bereits zu Grundschulverbünden zusammengefasst worden. Dabei wird jeweils ein Standort in der Region als Hauptstandort geführt. Mit Blick auf die Schülerzahlenentwicklung konnten hiermit Einsparungen in der Verwaltung erzielt werden. „Nach mehr als einem Jahr Grundschulverbund an beiden Standorten haben wir uns nun die Situation vor Ort angesehen“, erklärt Fraktionsvorsitzender Günter Martin die Besuche der CDU-Fraktion an allen Schulstandorten. Dabei sei deutlich geworden, dass sowohl im Alten Testament als auch in der Region Stockum-Endorf der Verbund der Grundschulen sehr positiv aufgenommen worden ist. Zwar bedeute das für einige Schülerinnen und Schüler, dass sie nun morgens einige Kilometer mit dem Schulbus in den jeweils anderen Ort fahren müssen, aber das sei grundsätzlich kein Problem. Im Gegenteil. Die Schülerinnen und Schüler stellten den Schulleitungen gegenüber immer wieder das Positive am Ortswechsel heraus: nämlich den Kontakt zu Gleichaltrigen aus einem anderen Ort. „Das ist für Kinder eine spannende Sache und pädagogisch nur zum empfehlen“, berichtet Schulleiter Winfried Hellweg während des Besuches in der Stockumer Pankratiusschule.
Sorgen bereitet den Schulleitungen und auch der Verwaltung der Stadt Sundern die Schülerzahlenentwicklung in den nächsten Jahren. In allen vier Orten werde sich demnach die Entwicklung fortsetzen, dass immer weniger Kinder gemeinsame Klassen in den Grundschulen bilden können. „Die Verwaltung hat den Auftrag, diese Entwicklung genau im Auge zu behalten“, erklärt Günter Martin.
Es sei deshalb nicht ausgeschlossen, dass die Verwaltung noch einmal die Zahl der Standorte einer Prüfung unterziehen wird und eventuell auch eine Reduzierung vorgeschlagen werde.
Ein solcher Vorschlag müsse dann jedoch genau geprüft werden. „Die CDU möchte die demografische Entwicklung in den Orten und Dörfern keinesfalls verschärfen“, so Stefan Lange, Vorsitzender der Sunderner CDU. Jungen Familien müsse deshalb auch weiterhin ein wohnortnaher Schulstandort zur Verfügung stehen, die Lebensqualität in den Dörfern müsse erhalten bleiben. „Betrachten wir nur die Zahlen, würden darunter Schülerinnen und Schüler und auch die Orte leiden“, betont Günter Martin. Zudem wisse man derzeit nicht, was auf Landesebene in den kommenden Jahren entschieden werde. „Derzeit laufen in vielen Städten Nordrhein-Westfalens die so genannten Schulversuche an. Die Ergebnisse bleiben dabei abzuwarten und sind dann sorgfältig zu analysieren“.
„Bei dieser Analyse wird für die CDU eine zukunftssichernde Bildungsqualität immer im Fokus der Gewichtung stehen“, ergänzt Günter Martin. „In Sundern jedenfalls wollen wir unseren Kindern auch künftig einen erfolgreichen Bildungsweg sichern!“. –Deshalb solle nach Meinung der CDU so lange wie möglich auch künftig an allen vier Standorten im Alten Testament und in Stockum/ Endorf unterrichtet werden.

