Sebastian Booke ist neuer Vorsitzender des CDU-Ortsverbandes Sundern

Sebastian Booke (r.) mit Landtagsabgeordneten Klaus Kaiser (l.) und den Jubilaren des CDU-Ortsverbandes(WP) Die CDU-Ortsverband Sundern hat einen neuen Vorsitzenden. Im „Tagwerk“ im Kolpinghaus wählten jetzt die Mitglieder den 29-jährigen Sebastian Booke mit 31 von 33 Stimmen. Der neue Vorsitzende sagte in seiner Antrittsrede, dass er vor allem die Mitgliederwerbung intensivieren will, außerdem möchte er vor allem ausgetretene Mitglieder in die Partei zurückholen. Ein weiterer Schwerpunkt sei der Kontakt zum Bürger: „Für viele ist über Themen wie das neue Einkaufszentrum in der Innenstadt nicht richtig informiert worden.“ Man dürfe aber auch nicht Angst haben, eine Entscheidung zu fällen, die nicht jedem in der Stadt gefalle: „Ich will klare Linie zeigen.“

Ansonsten stellte der 29-jährige Jurist fest, dass die Mannschaft auch im Hinblick auf die nächste Kommunalwahl 2014 gut aufgestellt sei. Er stehe in Zukunft für „eine Politik mit Herz und Verstand“ wie seine Vorgänger. Booke tritt die Nachfolge von Michael Laqua an, der im September den Vorstand der Ortsunion abgegeben hatte, das er sich beruflich verändert hatte. Bei der Wahl bekam Booke 31 Stimmen, es gab außerdem eine Gegenstimme und eine Enthaltung. Neuer stellv. Schriftführer für die ausscheidende Elke Drepper wurde Wolfgang Buchheister (46).

 

Vor der Versammlung hatte der Vorsitzende der CDU-Landtagsfraktion, Karl-Josef Laumann, seine Visitenkarte in Sundern abgegeben. Der Bundesvorsitzende der Christlich Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) fühlte sich im neugestalteten Kolpinghaus sichtlich wohl und zeigte über eine Stunde die Arbeit der Regierung in Düsseldorf und ihre Festentwicklungen auf. Begrüßt wurde von Bürgermeister Detlef Lins, dass man seitens der CDU in Düsseldorf nach steuern will und es nicht zu einer Finanzierung der 32 „ärmsten Gemeinden“ in NRW zuungunsten der anderen Kommunen kommen lassen will: „Das ist so“, sagte Laumann, „als wenn man ansteckende Patienten zu anderen Kranken steckt, nach dem Motto: Geteiltes Leid ist halbes Leid.“ Neben der Konsolidierung der Gemeinden sieht Laumann vor allem die Schulpolitik als wichtig an, aber auch die Steuerung bei Neueinstellung von Staatsdienern.

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