Dringlichkeitsentscheidung: Vergleichsvorschlag sieht 1,5‑Millionen-Zahlung an Stadtwerke vor

Dringlichkeitsentscheidung: Vergleichsvorschlag sieht 1,5‑Millionen-Zahlung an Stadtwerke vor

Sun­dern. Ein Ver­gle­ichsvorschlag des Ver­wal­tungs­gerichts Arns­berg sieht die Zahlung von rund 1,5 Mil­lio­nen Euro der hol­ländis­chen Inve­storen sowie der Hel­ma Ferien­im­mo­bilen AG an die Stadtwerke Sun­dern vor. Sun­derns stel­lvertre­tender Bürg­er­meis­ter Georg Te Pass und der Frak­tionsvor­sitzende der Bürg­er für Sun­dern (BfS), Wern­er Kauf­mann, unterze­ich­neten am heuti­gen Fre­itag eine Dringlichkeit­sentschei­dung des Rates, um dem Ver­gle­ich zuzus­tim­men.

Dieser Dringlichkeit­sentschei­dung haben alle Frak­tio­nen zuges­timmt. ‑Ein gutes Beispiel dafür, dass alle Parteien sachori­en­tiert für Sun­dern arbeit­en. Danach stimmt der Rat der Stadt Sun­dern nun dem vom Ver­wal­tungs­gericht Arns­berg vorgeschla­ge­nen Ver­gle­ich mit der Hel­ma Ferien­im­mo­bilen GmbH sowie den ehe­ma­li­gen Eigen­tümern der Fläche in Bezug auf die Kanalan­schlussge­bühren zu.

Ins­ge­samt sollen nun durch die Besitzer der Flächen 1.530.257,82 Euro (davon 330.257,82 von der Hel­ma) für die Anschluss­beiträge Wass­er und Abwass­er an die Stadtwerke Sun­dern gezahlt wer­den.

Die CDU und BfS begrüßen den Ver­gle­ich aus­drück­lich. „Wir haben uns in den ver­gan­genen Jahren immer wieder dafür aus­ge­sprochen, mit entsprechen­der Härte die ausste­hen­den Beiträge einzu­fordern“, so Georg Te Pass. Mit dem Ver­gle­ichsvorschlag kon­nten die Stadtwerke Sun­dern ihre Forderung weit­ge­hend durch­set­zen. Damit wird der Etat der Stadtwerke erhe­blich ent­lastet.

Bish­er hat­ten sich die Inve­storen des Ferien­parks geweigert die Kanalan­schlussge­bühren zu zahlen.