In Sunderns Familienfreundlichkeit und Bildungseinrichtungen investieren und Planungen beschleunigen

Nicht die Einsicht oder der gute Wille fehlen, sondern das Fachpersonal im städtischen Planungsbereich fehlt, um all jene Baumaßnahmen zielstrebig nach vorne zu bringen, die in unseren Kindertageseinrichtungen und Schulen geplant und von Nöten sind. Um dieser Tatsache etwas gezielt entgegen zu setzten, haben CDU und Bündnis90/DIE GRÜNEN die Aufnahme von zusätzlichen 160.000 € in den Haushalt 2021 der Stadt Sundern gefordert, um unter Einbezug von Honorarleistungen die erforderlichen planerischen Maßnahmen kurzfristiger durchführen zu können. Zudem ist eine weitere Techniker-Stelle seitens der Verwaltung ausgeschrieben. „Wir hoffen, dass hierdurch politisch längst beschlossene Maßnahmen wie die Sanierung mehrerer Schultoiletten oder die Erweiterung der Kita in Hövel deutlich zügiger umgesetzt werden“.

Neben der konsequenten Umsetzung von anstehenden Baumaßnahmen haben sich CDU und GRÜNE dafür eingesetzt, dass es künftig weniger personelle Engpässe in den städtischen Kindertageseinrichtungen geben soll. So wurde beantragt 30.000 € in den Haushalt aufzunehmen, um auf Personalausfälle flexibler mit einem zusätzlichen Budget für Arbeitsstunden von Teilzeit-, Honorar- oder Ersatzkräften reagieren zu können.

CDU und GRÜNE haben in ihren Anträgen zum Haushaltsentwurf 2021 zum Ausdruck gebracht, dass vermehrt in die Familienfreundlichkeit der Stadt Sundern investiert werden soll. Dazu starten die beiden Fraktionen eine „Spielplatzoffensive“. Diese beinhaltet unter anderem eine Steigerung des Etats für die Instandhaltung bestehender Spielplätze und dortige Neuanschaffungen um 20.000 € auf insgesamt 55.000 €.

Die Stadt plant für 2021 die Neuerrichtung des Spielplatzes neben der Kita „Feldhasen“ sowie den Neubau des Skateparks. Darüber hinaus hat der Jugendhilfeausschuss in 2020 entschieden, für den Bereich östliches Unter-Sundern, der sich von der Kaiserhöhe, über den Kreuzberg bis hin zum Erfthagen erstreckt, eine Spielfläche zu errichten, da derzeit für dieses Einzugsgebiet kein Spielplatz vorhanden ist. Auf Antrag von CDU und GRÜNEN sollen dafür Gelder für eine externe Fachplanung in den Haushalt eingestellt werden. Gleiches gilt für eine Ersatz-Spielfläche für den Spielplatz im Spree, bei dem der Pachtvertrag 2018 nicht verlängert werden konnte.

Die Stadt soll unter Beteiligung der Öffentlichkeit für beide Spielflächen geeignete Standorte identifizieren. CDU und GRÜNE verfolgen die Idee, diese neu zu planenden Spielplätze als Erlebnis- und Themenplätze zu errichten: „Den Kindern soll hier ein breites Spektrum an Spiel- und Abenteuermöglichkeiten angeboten werden, welches über die Klassiker wie Schaukel, Wippe und Sandkasten deutlich hinaus geht. Gute Beispiele sind hierfür der Spielplatz an der Grillhütte in Stemel oder die Neuplanung des Wasserspielplatzes an der Promenade in Arnsberg“.

Im Ortsteil Amecke wurde Anfang 2018 der Spielbetrieb auf dem Sportplatz am Hudeweg eingestellt. Um den Anwohnerinnen und Anwohnern, eine alternative Spiel- und Freizeitmöglichkeit zu ermöglichen, wird seit langem eine dem „AIRLebnisweg“ naheliegende Fläche am Westufer favorisiert, die als „Mehrgenerationenplatz“ dienen soll, um das entstandene Mangelangebot zu kompensieren. Diese Maßnahme war bereits für 2020 vorgesehen, konnte aber mangels Personalkapazitäten in der Verwaltung nicht umgesetzt werden. CDU und GRÜNE haben nun beantragt, diese Maßnahme in 2021 erneut vorzusehen.