CDU fordert rasche Sanierung der Stemeler Straße

Schlaglöcher, Spurrillen, Unebenheiten in der Fahrbahn. „Und es passiert nichts,“ beklagen die Mitglieder der CDU Stemel. Die L519 (Stemeler Straße) ist eine der meist befahrenen Straßen im Stadtgebiet Sundern, über die sich de facto der gesamte Verkehr zwischen den beiden Zentren Hachen und Sundern abspielt. Die Fahrbahndecke wurde seit vielen Jahrzehnten nicht mehr grundlegend erneuert und wenn, dann nur notdürftig geflickt. Die Schlaglöcher erstrecken sich inzwischen über die gesamte Fahrbahnlänge. Für Anwohner bedeutet dies vor allem unnötiger Lärm und für Fußgänger und Radfahrer wahre Stolperfallen beim Überqueren der Fahrbahn. „Wie lange sollen die direkten Anwohner noch hingehalten werden?“ Seit 2009 hatte der CDU-Ortsverband insgesamt drei Mal Anträge an die Stadt gestellt, beim zuständigen Landesbetrieb für Straßenbau NRW eine Erneuerung der Fahrbahndecke einzufordern. Bisher ohne nennenswerten Erfolg. Die kürzliche Aussage des ehemaligen SPD-Ratsmitgliedes, Mathildis Schmitz-Hengesbach, verwundert die CDU vor Ort hingegen sehr. Sie schrieb in einem Leserbrief Anfang diesen Jahres, daß „die Belastung für Stemel dermaßen groß ist, wage ich zu bezweifeln. Die meisten Wohnhäuser stehen weit ab von der Straße, nur wenige sind direkte Straßenanlieger.“ Ratsmitglied Patric Cremer kritisiert die Haltung der SPD in diesem Punkt stark und bezeichnete diese als „realitätsfern“. Nach einem erneuten Antrag des CDU-Ortsverbandes habe selbst Straßen.NRW die Notwendigkeit entsprechender Sanierungsmaßnahmen eingesehen. Zitat: „Die technische Notwendigkeit der Maßnahme ist nach wie vor unumstritten“. Mit einer Bilderdokumenation hatten sich die CDU-Vorsitzende Alexandra Blume, Ortsvorsteher Jürgen Hecking und Patric Cremer an den Landesbetrieb gewandt. „Wir wollten damit unsere Forderung noch einmal unterstreichen.“, so Alexandra Blume. Ein weiteres Problem sieht der Ortsvorsteher in der Einhaltung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Dies sei bereits seit Jahren ein Mißstand und man könne hier nur an die Autofahrer appellieren, die Geschwindigkeit einzuhalten. Die Überquerung der Stemeler Straße sei für Fußgänger mittlerweile sehr gefährlich, zumal das Fahrzeugaufkommen kontinuierlich zugenommen habe.

Da aufgrund der Entscheidungen der rot-grünen Landesregierung die Errichtung einer Umgehungsstraße wieder einmal in weite Ferne gerückt ist, müsse zumindestens die Landstraße und Hauptverkehrsader in Sundern wieder in einen guten Zustand gebracht werden. Aufgrund der zugewiesenen Finanzmittel zur Erhaltung der Landesstraßen ist es Straßen.NRW auch in 2014 nicht möglich, die dringend erforderliche Baumaßnahme zu realisieren. Verbucht werden konnte zumindest ein kleiner Teilerfolg. So ist die Dringglichkeit der Stemeler Straße für die Priorisierung in den Folgejahren mittlerweile auf einen der vorderen Ränge vorgerückt. Der Umfang umfaßt ungefähr den Streckenbereich zwischen dem Knotenpunkt L519 / K34 (Richtung Langscheid) und der ersten Zufahrt zum Betriebsgelände „Lübke und Vogt“. So wartet man seitens der CDU nun gespannt auf die entsprechende Programmplanung für 2015. „Die Straßensanierung muß so schnell wie möglich kommen“, so Ratsmitglied Cremer abschließend.