Bürgerradweg zwischen Sundern und Seidfeld kann kommen

45.000 Euro stellt das Land Nordrhein-Westfalen für den Bau des Bürgerradweges zwischen Sundern und Seidfeld zur Verfügung. „Das ist eine gute Nachricht für Sundern und eine ganz besonders gute Nachricht für Seidfeld“, freut sich Landtagsabgeordneter Klaus Kaiser (CDU). „Es wird höchste Zeit, dass endlich eine sichere Verbindung für Schülerinnen und Schüler, Fußgänger und Radfahrer entlang der L686 geschaffen werden kann“.

Insgesamt stellt das Land NRW 9,4 Millionen Euro für neue Radwege an bestehenden Landstraßen, auf stillgelegten Bahntrassen und für Bürgerradwege zur Verfügung. Die Verbindung zwischen Sundern und Seidfeld konnte durch die Initiative vor Ort und durch die Hilfe des Regionalrates in diesem Fördertopf Berücksichtigung finden. „Jetzt hängt es von der Planung und Umsetzung durch die Stadt Sundern ab, damit der Bürgerradweg schnellstmöglich gebaut werden kann“, so Klaus Kaiser.

Bürgerradwege können vor allem im ländlichen Raum mit Unterstützung engagierter Bürgerinnen und Bürger, der Kommunen und unter Beteiligung örtlicher Bauunternehmen unbürokratisch und zügig gebaut werden. Die kostengünstigen Radwege werden mit reduziertem Baustandard, aber natürlich nach dem aktuellen Stand der Technik und unter Einhaltung aller Sicherheitsanforderungen gebaut.

In Sundern hatte es in den vergangenen Jahren immer wieder Diskussionen vor allem um die Schulwegsicherheit zwischen Sundern und Seidfeld gegeben. „Hier klafften aber das behördliche Regelwerk und die gefühlte Sicherheit bei der Nutzung der Fuß- und Radverbindung weit auseinander“, so Klaus Kaiser. „Deshalb freue ich mich ganz besonders auf den neuen Radweg!“.