CDU entwickelt Zukunftsprogramm für Sundern

Sundern. Geschlossen zeigte sich am Mittwochabend die CDU Sundern im vollbesetzten Saal des Kolpinghauses. In ihrer Mitgliederversammlung blickte die 700 Mitglieder starke Partei zwar zunächst kritisch auf die vergangenen zwei Wahljahre zurück. Das Fazit jedoch war, nun wieder gemeinsam für eine gute Entwicklung der Stadt Sundern einzustehen. Daneben berichtete der CDU-Bundestagsabgeordnete Dr. Patrick Sensburg zu den zentralen bundespolitischen Themen.

„Es war keine einfache Zeit für die CDU in Sundern“, resümierte zu Beginn der Versammlung der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Stefan Lange. Ein Arbeitskreis hatte in den vergangenen Monaten die beiden Wahljahre 2014 und 2015 aufgearbeitet und konkrete parteiinterne Probleme benannt. Darüber hinaus wurden – in enger Zusammenarbeit mit den Ortsverbänden der CDU – Handlungsempfehlungen für die künftige Parteiarbeit entwickelt und von der Mitgliederversammlung am Mittwoch dann auch empfohlen. So gehen
die Funktions- und Mandatsträger der CDU bereits im Sommer dieses Jahres in Klausur, um ein Zukunftsprogramm für die CDU und für Sundern zu entwickeln. Kritisch sieht der CDU-Vorstand das derzeitige Klima in Sunderns Kommunalpolitik. „Wenn der SPD-Fraktionsvorsitzende die CDU als ‚Risiko für unsere Stadt’ betitelt, zeigt das, wessen Geistes Kind er ist“, so der CDU-Vorsitzende. „Das hat nichts mehr mit politischer Auseinandersetzung zu tun, sondern ist billigste Polemik unter der Gürtellinie“.

Und in diesem Zusammenhang betont der CDU-Vorstand, dass nach Jahren der gescheiterten Großprojekte die Kommunalpolitik nun endlich wieder zur verlässlichen Partnerin der Bürgerinnen und Bürger werden müsse.
Viel Applaus gab es von der Mitgliederversammlung schließlich auch für den Bundestagsabgeordneten Dr. Patrick Sensburg, der über bundespolitische Themen referierte. Schwerpunkt war die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung und deren Auswirkungen auf die Kommunen. Aber auch Wirtschafts- und Zukunftsthemen wie das Transatlantische Freihandelsabkommen „TTIP“ und die Herausforderungen der digitalen Entwicklung wurden in der Versammlung diskutiert.