Gemeinsame Stellungnahme der CDU-Gremien zum Wahlausgang

Am Mittwochabend tagten die Mandats- und Funktionsträger der CDU, um das Ergebnis der verlorenen Bürgermeisterwahl zu debattieren. Unmittelbar zu Beginn der Sitzung bot CDU-Vorsitzender Stefan Lange den Rats- und Vorstandsmitgliedern, Sachkundigen Bürgern, Ortsverbandsvorsitzenden und Ortsvorstehern seinen Rücktritt an. Diesen lehnten die 52 Anwesenden jedoch ab. Im Anschluss wurde die Wahlniederlage intensiv diskutiert. Die gemeinsame Erklärung der Gremien lautet wie folgt:

„Wir nehmen das Wählervotum der Bürgermeisterwahl sehr ernst und werden uns intensiv mit den Ursachen dafür auseinandersetzen. Allerdings müssen die Schlussfolgerungen und Konsequenzen aus dem verlorenen Wahlkampf gut überlegt und im Hinblick auf das gemeinsame Ziel, die CDU in Sundern wieder zu stärken, professionell vorbereitet werden.

Es hat sehr schmerzhafte, aber unumgängliche Sach- und Personalentscheidungen gegeben, die für viele Menschen nicht nachvollziehbar waren. Die mangelhafte Kommunikation darüber und andere Fehleinschätzungen haben mit zu unserer Wahlniederlage geführt. Damit werden wir uns auseinandersetzen, um daraus zu lernen und künftige Fehler zu vermeiden. Insbesondere unsere Kommunikation – nach Innen und nach Außen – aber auch den Umgang miteinander werden wir verbessern.

Hierzu wird kurzfristig eine Arbeitsgruppe eingerichtet, in die alle interessierten Mitglieder über die Ortsverbände zur Mitarbeit eingeladen werden. Ausdrücklich laden wir auch diejenigen ein, die sich in den vergangenen Tagen kritisch zum politischen Kurs der CDU über Leserbriefe oder öffentliche Stellungnahmen geäußert haben.

Die Ergebnisse der Arbeitsgruppe und die Ausrichtung für die nächsten Jahre sollen zunächst in einer Klausurtagung aller Mandats- und Funktionsträger und schließlich auch in einer Tagung mit allen Mitgliedern diskutiert und verabschiedet werden. Ziel ist es, die Partei strukturell, und wenn notwendig personell, zu erneuern. Wichtig ist, dass wir als geeinte CDU eine bürgernahe Politik mit und für die Menschen in Sundern (mit-) gestalten. Als mitgliederstärkste Partei und auch als größte Fraktion im Rat der Stadt Sundern ist das unsere politische Verantwortung und unser demokratischer Auftrag“.