Schulterschluss gegen Windkraft-Pläne der Regierung

„Als erstes muss der Mensch stehen – Umwelt und Lebensqualität müssen erhalten bleiben!“ – Das sind die Forderungen der Sunderner CDU zum Thema Windkraftanlagen im Stadtgebiet.

„Mit Erschrecken,“ so heißt es in einer Pressemitteilung der CDU Sundern vom Freitag, habe man die Pläne der rot-grünen Landesregierung zur Kenntnis genommen, wonach für den Bereich Sundern 169 Windenergieanlagen vorgesehen seien. Im Rahmen der Energiewende sei sich die CDU Sundern der Verantwortung und Notwendigkeit bewusst, dass jede Kommune ihren Beitrag zu leisten habe. Hierzu sei in Sundern bereits intensiv und fraktionsübergreifend über die Ausweisung entsprechender Flächen beraten worden. Mit den jetzigen Plänen aber werde das Sauerland und insbesondere die Stadt Sundern überproportional belastet.

„Der jetzige Eingriff der Landesregierung erfolgt völlig ohne Augenmaß und benachteiligt – wieder einmal – Flächenkommunen und ländlichen Raum“, so der CDU-Stadtverbandsvorsitzende Stefan Lange, der „diesbezüglich alle zur Verfügung stehenden Mittel nutzen“ will, um sich gegen diese Fehlplanung zu wehren. „Für die CDU stehen die Menschen und unsere Umwelt im Vordergrund, unsere Landschaft ist im Sauerland zugleich auch unser Kapital“, so Sebastian Booke, stellv. Vorsitzender des CDU-Stadtverbandes.

Die CDU Sundern ruft deshalb alle Bürgerinnen und Bürger auf, entsprechende Widersprüche gegen die Pläne der Landesregierung einzulegen. Dies sei noch bis zum 2. Oktober 2014 möglich. „Es geht der CDU dabei ausdrücklich nicht um Parteipolitik, sondern um einen Schulterschluss aller Parteien in Sundern gegen eine Verspargelung unserer Landschaft mit überdimensionierten Windkraftanlagen,“ so Lange und Booke. Die Landesregierung müsse bei ihren Planungen zudem berücksichtigen, dass gerade die Stadt Sundern schon einen enormen Beitrag bei der Produktion regenerativer Energien leistet, der weit über den Beitrag anderer Kommunen hinaus geht.