„Sundern Direkt“ startet mit Schmutzkampagne in den Wahlkampf – CDU reagiert auf haltlose Vorwürfe zur Brückensanierung Westenfeld

Die Brücke in Westenfeld

Mit zunehmendem Befremden beobachtet die CDU Sundern, wie die neue Wählergemeinschaft „Sundern Direkt“ unter der Leitung von Serhat Sarikaya den Kommunalwahlkampf mit einer Schmutzkampagne eröffnet.

Klar ist: Die Stadt Sundern sieht sich mit einer massiven Kostenexplosion bei der Sanierung der Brücke in Westenfeld konfrontiert: Statt der ursprünglich veranschlagten 88.000 Euro liegen die endgültigen Kosten nun bei über 1,18 Millionen Euro. Der Verdacht: Einzelne Mitarbeitende der Stadtverwaltung könnten ihre Pflichten verletzt haben – möglicherweise bis hin zu Korruption.

Weder der Rat der Stadt Sundern noch Bürgermeisterkandidatin Dr. Jacqueline Bila – auch nicht in ihrer Funktion als Erste Beigeordnete – waren an Planung, Ausschreibung oder Umsetzung des Projekts beteiligt. Die politischen Gremien wurden erst informiert, als der Schaden bereits eingetreten war.

Die CDU steht für eine lückenlose Aufklärung. In einer Sondersitzung des Rates wurde daher einstimmig beschlossen:

  • Der gesamte Vorgang wird durch externe Stellen aufgearbeitet.
  • Der finanzielle Schaden für die Stadt soll so gering wie möglich gehalten werden.
  • Bei nachgewiesenem Fehlverhalten wird es klare Konsequenzen geben.

Die CDU Sundern erklärt:

„Wir setzen alles daran, die Vorgänge vollständig und sachlich aufzuklären. Was ‚Sundern Direkt‘ hingegen betreibt, ist politischer Krawall. Mit sehr wahrscheinlich bewussten Falschbehauptungen zieht diese neue Wählergemeinschaft in den Wahlkampf – und gefährdet damit das in Sundern wieder gewachsene Miteinander der politischen Kräfte. Das ist nicht nur bedauerlich, sondern birgt gesellschaftlichen Sprengstoff.“

Die CDU appelliert an einen fairen und verantwortungsvollen Umgang – gerade in Wahlkampfzeiten.