CDU möchte Ko-Dorf-Entwicklung auf Amecker Freibadgelände

CDU möchte Ko-Dorf-Entwicklung auf Amecker Freibadgelände

Tim Hoff­mann, Ste­fan Lange, Sebas­t­ian Booke, Moni­ka Krick, Friedrich Beck­er und Eber­hard von Wrede freuen sich über die Entwick­lungsmöglichkeit­en am Freibadgelände (Foto: CDU)

Sun­dern. Mit dem jüng­sten Antrag der CDU-Frak­tion an den Bürg­er­meis­ter kommt nun endlich wieder Leben in die Diskus­sion um das brach­liegende Freibad und dessen 3,5 Hek­tar große Gesamt­fläche in Sun­dern-Amecke. „Wir suchen schon seit einiger Zeit nach alter­na­tiv­en Nutzungsmöglichkeit­en für dieses exponierte See­grund­stück. Ein dig­i­tales Ko-Dorf wäre aus unser­er Sicht eine abso­lut wün­schenswerte Entwick­lung und würde nicht nur dieser Stelle und dem Ort­steil Amecke, son­dern der gesamten Stadt eine weit­ere Aufw­er­tung zukom­men lassen“, berichtet CDU-Press­esprech­er Tim Hoff­mann.

50 Holzhäuser auf 2 Hek­tar Fläche

In dem Antrag, der unter dem Mot­to „Wirtschaft fördern – Dör­fer stärken“ einge­bracht wurde, fordert die CDU-Frak­tion und der CDU-Ortsver­band Amecke neb­st Ortsvorste­herin Moni­ka Krick den Bürg­er­meis­ter auf, schnell­st­möglich in Gespräche mit dem poten­ziellen Pro­jek­tier­er Fredrick Fis­ch­er aus Berlin zu treten. Fis­ch­er, der bere­its mit den Städten Meschede, Alte­na und Erndte­brück in Gesprächen ist, möchte ein Ko-Dorf für Dig­i­ta­lar­beit­er in der Region Süd­west­falen entwick­eln, das kün­ftig aus 50 kleinen Holzhäusern auf ein­er Fläche von zwei Hek­tar beste­hen soll.

Die Häuser wür­den ab 30qm groß sein, ab 100.000 Euro aufwärts kosten und in kurz­er Reich­weite zu einem zen­tralen Gemein­schafts­ge­bäude mit Kino, Kita oder Gas­tronomie liegen. Das Ko-Dorf soll kün­ftig als Basis für Dig­i­ta­lar­beit­er, Start-Ups und Freiberu­fler der mit­tel­ständis­chen süd­west­fälis­chen Unternehmen dienen. Außer­dem dürfe die Ziel­gruppe gerne um die kaufkräftige Gruppe der Young-Seniors (55+) erweit­ert wer­den, denen ihr eigenes Haus zu groß gewor­den ist. Stu­di­en­rück­kehrern kön­nte das Ko-Dorf zudem den Weg zurück in die Heimat erle­ichtern.

Syn­ergien mit neuer Gas­tronomie am „AIR­Leb­nisweg” möglich

„Durch den im let­zten Jahr erfol­gten Verkauf der Hal­binsel am AIR­Leb­nisweg an einen heimis­chen Investor, der dort einen großzügi­gen Gas­tronomiebe­trieb erricht­en wird, erfüllen wir zudem bere­its jet­zt einen wichti­gen Teil der geforderten Infra­struk­tur für ein solch­es Pro­jekt“, freut sich CDU-Ortsver­bandsvor­sitzen­der Eber­hard von Wrede über die neuer­lichen Entwick­lun­gen im Ort­steil Amecke. „Wir entledi­gen uns Stück für Stück der ent­stande­nen Alt­las­ten und werten unser Dorf immer weit­er auf, was uns sehr freut“, so von Wrede weit­er.

Freizeit­möglichkeit­en als Bonus

Aus vielschichti­gen Grün­den sieht die CDU die Stadt Sun­dern und ihren Stan­dort klar im Vorteil gegenüber möglich­er Konkur­renz: „Die vielfälti­gen Freizeit­möglichkeit­en in und um Amecke mit einem riesi­gen Rad- und Wan­der­we­genetz, Tauch- und Bad­möglichkeit­en, Golf­platz und dem beliebten AIR­Leb­nisweg direkt zu Füßen des Gelän­des liegend, bieten den opti­malen Aus­gle­ich für die kün­fti­gen Dig­i­ta­lar­beit­er“, bekräftigt Ste­fan Lange als Frak­tionsvor­sitzen­der die Beweg­gründe des Antrags. „Außer­dem ist eine Bre­it­band­ver­sorgung mit max­i­mal 400 m/bit schon jet­zt möglich. Einen Glas­faser­aus­bau gilt es noch näher zu prüfen“, berichtet das örtliche Ratsmit­glied Friedrich Beck­er über die nötige High-Speed-Inter­netverbindung, ohne die ein solch­es Pro­jekt nicht möglich wäre.

Bürg­er­meis­ter ist aufge­fordert zu han­deln

„Nun liegt der Ball beim Bürg­er­meis­ter und der Ver­wal­tung, die nun aufge­fordert sind, alle notwendi­gen Schritte einzuleit­en, damit die Stadt Sun­dern vom Pro­jek­tier­er auch Berück­sich­ti­gung im Auswahl­prozess find­et. Das erste Feed­back des Fach­bere­ich­sleit­ers Lars Ohlig hat mir aber auch sig­nal­isiert, dass seit­ens der Ver­wal­tung eben­falls ein sehr großes Inter­esse an ein­er solchen Umset­zung beste­ht“, berichtet Ratsmit­glied Tim Hoff­mann voller Zuver­sicht. „Das ist eine maßge­bliche Chance für Amecke und unsere Stadt, die wir auf jeden Fall ergreifen wollen. Deshalb freut sich die CDU auch über die pos­i­tive Aus­rich­tung der Ver­wal­tung zu diesem The­ma“, ergänzt der stel­lvertre­tende Frak­tionsvor­sitzende Sebas­t­ian Booke. Ins­beson­dere sollen laut CDU auch För­der­möglichkeit­en, zum Beispiel über die Regionale 2025 geprüft wer­den.

Hie kön­nen Sie den voll­ständi­gen Antrag der CDU ein­se­hen: Antrag CDU Ko-Dorf