Keine Reaktion auf Brandbrief – CDU kritisiert nicht angemessene Amtsführung des Bürgermeisters

Keine Reaktion auf Brandbrief – CDU kritisiert nicht angemessene Amtsführung des Bürgermeisters

Keine Reak­tion: Nach­dem die CDU-Frak­tion in der ver­gan­genen Woche einen „Brand­brief“ an Bürg­er­meis­ter Ralph Brodel ver­sandt und eine Stel­lung­nahme zu aus­bleiben­den Zahlun­gen an die Stadt­mar­ket­ing eG einge­fordert hat, liegen bis heute wed­er eine Ein­gangs­bestä­ti­gung noch eine Antwort vor.

Zwis­chen­zeitlich hat zumin­d­est der Vor­stand der Stadt­mar­ket­ing eG darüber informiert, dass die Rest­mit­tel zwar aus­gezahlt wor­den sind; dies war jedoch Ergeb­nis weit­er­er inten­siv­er Beratun­gen des Genossen­schaftsvor­standes mit der Käm­merin der Stadt Sun­dern. Ein Dia­log mit dem Bürg­er­meis­ter war auch den Mit­gliedern des Vor­standes nicht ermöglicht wor­den.

Der CDU bleibt damit nur, die Öffentlichkeit in geeigneter Weise über das Ver­hal­ten und die nicht angemessene Amts­führung des Bürg­er­meis­ters in Ken­nt­nis zu set­zen.

Lesen Sie hier den offe­nen Brief der CDU-Frak­tion an Bürg­er­meis­ter Ralph Brodel vom 20.04.2020:

Sehr geehrter Herr Bürg­er­meis­ter,

am 14. April haben wir Sie schriftlich aufge­fordert, kurzfristig Stel­lung zu den zu diesem Zeit­punkt noch immer nicht aus­gezahlten Rest­mit­teln an die Stadt­mar­ket­ing eG für das Jahr 2019 zu nehmen.

Die CDU-Frak­tion hat von Ihnen bis heute wed­er eine Ein­gangs­bestä­ti­gung noch eine Antwort auf das Schreiben vom 14.04. erhal­ten.

Offen­bar ist Ihnen an ein­er kon­struk­tiv­en Zusam­me­nar­beit mit den Vertreterin­nen und Vertretern des Rates im Sinne ein­er guten Entwick­lung unser­er Stadt nicht gele­gen. Das ist äußerst beden­klich und unter­miniert darüber hin­aus Ihre Amt­spflicht­en gemäß § 62 Abs. 4 GO NRW.

Zwis­chen­zeitlich hat uns zumin­d­est der Vor­stand der Stadt­mar­ket­ing eG darüber informiert, dass die Rest­mit­tel zwar aus­gezahlt wor­den sind; dies war jedoch Ergeb­nis weit­er­er inten­siv­er Beratun­gen des Genossen­schaftsvor­standes mit der Käm­merin der Stadt Sun­dern. Ein Dia­log mit Ihnen war auch den Mit­gliedern des Vor­standes nicht ermöglicht wor­den.

Es bleibt uns nur, die Öffentlichkeit in geeigneter Weise über Ihr Ver­hal­ten und Ihre nicht angemessene Amts­führung in Ken­nt­nis zu set­zen.

Mit fre­undlichen Grüßen

gez.
Ste­fan Lange
Frak­tionsvor­sitzen­der

gez.
Sebas­t­ian Booke
stel­lv. Frak­tionsvor­sitzen­der