CDU beantragt Verkauf des ehemaligen Übergangsheims am Thomas-Becket-Weg

Das städtische Gebäude im Thomas-Becket-Weg befindet sich optisch in einem schlechten Zustand

Das Doppelhaus am Thomas-Becket-Weg 2 / 2a wurde 1990 als Übergangsheim zur Unterbringung für Obdachlose, Wohnungslose, Räumungsbetroffene und Flüchtlinge durch die LEG (Landesentwicklungsgesellschaft Nordrhein-Westfalen für Städtebau, Wohnungswesen und Ag) gebaut. 2015 ist die Zweckbindungsfrist sowie der Treuhandvertrag zwischen der LEG und der Stadt Sundern ausgelaufen, wodurch das Doppelhaus an die Stadt Sundern übertragen wurde.

Seinerzeit gab es Überlegungen die Immobilie zu veräußern. Dies hatte sich jedoch aufgrund des Bedarfes zur Unterbringung von Flüchtlingen im Jahr 2015 und den Folgejahren erübrigt. „Nun stehen die Wohnungen jedoch seit geraumer Zeit leer. Das Gebäude befindet sich optisch in einem schlechten Zustand und die Instandhaltung der Stadt ist sehr dürftig“, so Ortsvorsteher Georg Te Pass.

„Da für das Gebäude zurzeit keine Nutzung seitens der Stadt vorgesehen ist und es sich zum optischen Schandfleck entwickelt, haben wir den Verkauf beantragt“, so das örtliche Ratsmitglied Fabian Blome (CDU), der gemeinsam mit Georg Te Pass den Antrag an den Bürgermeister verfasst hat. „Der Wohnungsmarkt in Sundern ist zurzeit sehr angespannt, weshalb sich Immobiliensuchende sicherlich über dieses Angebot freuen werden und daraus etwas Schönes machen“, so Blome. Die CDU bittet den Antrag im nächsten Haupt- und Finanzausschuss am 10. März zu behandeln.